Pferdestarke Begegnungen - sanft, freudig, voller Sinn.
Kann ein Pferd wollen, einen Wagen ziehen? Sollte es das?
Bei Wildes Wir glauben wir an ein Leben frei von Ausbeutung — für alle Spezies.
Das bedeutet: keine Produkte, Praktiken oder Erwartungen, die Leiden oder Tod erfordern. Gleichzeitig haben wir in jahrzehntelanger Erfahrung mit Pferden gelernt: Viele Pferde genießen es wirklich, Zeit mit Menschen zu verbringen — wenn sie die Wahl haben, respektiert werden und ihr Körper durch achtsame, unterstützende Bewegung gestärkt wird.
Das Wagenziehen, richtig umgesetzt, kann genau das sein. Es kann Muskeln stärken, Balance verbessern und Freude bringen — für Pferd und Mensch gleichermaßen.
Wir spezialisieren uns auf sanfte, angstfreie Fahrausbildung für Menschen und Ponys. Bitte beachten: Derzeit nehmen wir Ponys für einige Wochen auf, um ihnen eine Ausbildung im Wagenfahren zu ermöglichen — besonders diejenigen, die nach ihrer Kinderreiterzeit eine neue, sinnvolle Aufgabe suchen.
Wenn Sie bereits Erfahrung mit Pferden haben und diese schöne Tradition in einem neuen, ethischen Licht kennenlernen möchten, heißen wir Sie herzlich willkommen. Für Anfänger*innen empfehlen wir, zunächst mit Bodenarbeit zu beginnen und sich auf die subtilen Ausdrucksformen der Pferde einzustimmen, bevor sie in die Welt des Fahrens eintauchen.
Wofür wir stehen
Keine Gewalt. Keine Angst. Keine Abkürzungen.
Training statt Druck.
Bewegung mit Sinn und Freude.
Respekt für jedes Pferd, egal welche Größe, welches Alter oder welcher Hintergrund.
Unser Motto:
„Fahren mit Freundlichkeit. Trainieren mit Fürsorge.“
Pferdesprache & Bodenarbeit
Das Erkennen der Stimmung und Verfassung des Pferdes ist die Grundlage für jede achtsame Begegnung – ob beim Reiten, Fahren oder im Alltag als Begleitpony. Die Bodenarbeit bildet dabei das Fundament: Sie schafft Vertrauen, Sicherheit und ist die Basis für ein gesunderhaltendes, partnerschaftliches Training.
Daher fahren wir grundsätzlich ohne Blendklappen. Nur wenn das Auge sichtbar bleibt, können wir die inneren Zustände des Pferdes erkennen – und entsprechend handeln.
Im Zusammenleben zweier so unterschiedlicher Arten ist gegenseitiges Verstehen zentral. Pferde erleben menschliches Verhalten oft als unlogisch oder widersprüchlich. Viel zu lange lag der Fokus darauf, dem Pferd „Kommandos“ beizubringen. Wir wählen den umgekehrten Weg:
Durch sorgfältige Beobachtung der Kommunikation unter Pferden – und im Kontakt mit uns – lernen wir ihre Sprache und übertragen sie behutsam auf unseren eigenen, so anders gearteten Körperausdruck.
Unsere Kurse zu Pferdesprache, Bodenarbeit und Longieren finden in Kleingruppen statt, können aber auch als Einzelunterricht im mobilen Format gebucht werden.
Warum wir kleine Ponys lieben
Welsh A, Shettys, Klassische Rassen — kleine Ponys werden oft für Kinder gekauft, doch dann… na ja, das Leben passiert. Die Kinder wachsen, die Ponys werden weitergereicht oder vergessen, und zu viele kluge, robuste Seelen stehen einfach auf der Wiese und fragen sich: „Und jetzt?“ Dabei können diese schlauen, kräftigen Freunde 30+ Jahre alt werden — und verdienen Abenteuer, Sinn und eine Rolle, die ihnen gerecht wird.
Bei Wildes Wir geben wir ihnen genau das. Eine neue Aufgabe. Eine würdige.
Durch liebevolles, Schritt-für-Schritt Training können diese Ponys zu treuen Fahrbegleitern für die ganze Familie werden. Mit Sulkys oder leichten Kutschen können Eltern gemeinsam mit Kindern auf Waldpfaden unterwegs sein — selbst ein Trab oder kontrollierter Galopp wird zu einem kleinen Abenteuer für alle. Erschwinglicher als man denkt und vor allem: ein zweites Kapitel voller Sinn, Freude und Pony-Glück.
Wie wir trainieren
Wir arbeiten nach dem Deutschen Fahr-System — mit Respekt für alte Weisheit und modernen Erkenntnissen.
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Vertrauen und Kommunikation beginnen am Boden. Bevor ein Pferd jemals einen Wagen zieht, lernt es, wie es sich ruhig, sicher und ohne Druck neben einem Menschen bewegt
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Wir bauen Verständnis Schritt für Schritt auf: Pferde spüren ihren eigenen Körper, reagieren auf feine Signale und erleben nach und nach das Ziehen in sicherer, kontrollierter Weise.
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Wie Menschen brauchen auch Pferde Zeit, um ihre Körper zu stärken. Unser Ansatz setzt auf langsames, überlegtes Konditionieren — Gelenke, Rücken und Geist bleiben geschützt.
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Ein angespanntes Maul, ein Zucken, ein straffer Schwanz — Pferde sprechen Bände. Wir zeigen dir, mit Augen und Herz zuzuhören, damit du Unwohlsein früh erkennst und einfühlsam reagieren kannst.
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Du bist kein Zuschauer. Wir begleiten dich Hand-in-Hand — oder Zügel-in-Hand — und bieten Fahrsimulator-Sessions, damit du Vertrauen gewinnst, bevor du in echten Situationen loslegst.

